Politics

Photo credit: re:publica / Gregor Fischer

Wie funktioniert Konsens in Zeiten des Internet? Wie entwickeln sich Bürgerbewegungen, die sich für Internetfreiheit, Umweltschutz und Open Data engagieren? Wofür gehen wir als nächstes auf die Straße und warum? Welche sozialen und legislativen Prozesse müssen jetzt in Bewegung gebracht werden, um aufkommende Technologien zu regulieren?

Nicht von der Kanzel herab, sondern mit vielfältigen Stimmen und einem 360-Grad-Blick auf Herausforderungen und das Weltgeschehen: Der Austausch über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Segmentierung der Gesellschaft(en), Lebensentwürfe sowie die Verschiebung politischer Dynamiken stehen bei der re:publica schon lange im Mittelpunkt.
Wir wollen Herrschaftsdiskurse und gefährliches Halbwissen herausfordern, über Twitter-Diplomatie und Identitätspolitiken reden und von neuen sozialen Bewegungen hören. Wir möchten für Bürger- und Freiheitsrechte streiten und dafür einstehen, dass das Recht auf Teilhabe und (digitale) Infrastruktur nicht nach Belieben ausgeknipst werden kann. Wessen Wissen und welche Bedürfnisse werden gehört? Wie stoppen wir den Klimawandel und stellen uns dem digitalen Kapitalismus entgegen?

In diesem Track geht es unter anderem um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, e-Privacy und Netzneutralität. Wir werden Community-Netzwerke, die Auswirkungen von KI, digitalen zivilen Ungehorsam sowie neue Governance-Modelle thematisieren und sezieren gemeinsam mit euch noch viele weitere Schnittstellen von Politik, Gesellschaft und Technologie.

Wir laden Aktivist*innen, die Zivilgesellschaft ebenso wie den akademischen Mittelbau ein, mit uns den Dingen auf den Grund zu gehen.